New York 2008

New York – Die Bilder

15. Juni 2008

und hier sind nun die Bilder vom New York Urlaub…

B I L D E R

New York – The Day after

2. Juni 2008

Ich habe heute bis 13:00Uhr geschlafen und war danach immer noch eine wenig müde. Ich habe mich dann aber aus dem Bett gequält und mich unter die Dusche begeben. Denn ich war ja schon wieder um 14:00Uhr zum Mittagessen verabredet. Und dreimal darf geraten werden, was es zu essen gab?!? Eine leckere deutsche Currywurst. Als Nachtisch gab es dann noch ein kleines Eis. Dies war auch das Einzige, was ich heute gegessen habe. Ich glaube, ich bin dem Jet-Lag gut entkommen, denn ich werde gleich sicherlich gut einschlafen können. Olli hingegen hat sich gestern um 22:30Uhr hingehauen und ist leider um 02:00Uhr wieder aufgewacht. Da ihm das Weiterschlafen nicht so richtig gelingen wollte, ist er um 05:30Uhr aufgestanden. Das war sicherlich ein harter Tag…

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal ganz herzlich bei meinem „Reiseführer“ Olli bedanken. Da er ja schon einmal in New York und in anderen Teilen der USA gewesen ist, kennt er sich ja bestens mit den dortigen Gepflogenheiten aus, was den Aufenthalt sehr vereinfacht hat. Für die nächste Reise werde ich die Sprache noch besser lernen, damit ich auch mal mit den Einheimischen reden kann :o)

Ach ja, ich habe mir dann heute auch gleich einen neuen Fernseher und einen Sat-Receiver gekauftr, aber das wird einem eigenen Artikel beschrieben.

Und für alle die, die glauben, wir wären nur bei Mc Donald´s oder Burger King gewesen – nicht einen Fuß haben wir in einen dieser beiden Läden gesetzt. Nicht, dass wir dies nicht mögen würden, aber die haben wir ja auch hier. Und was unsere sonstige Ernährung betrifft, kommt hier eine kleine Aufstellung:

2 x Wendy´s

1 x Pizza

3 x Quiznos

2 x Papaya Hot Dog

Ich finde für die USA geht das.

New York – Tag 07

2. Juni 2008

An unserem letzten Tag in New York sind wir um 08:30Uhr aufgestanden, da wir kein spezielles Programm mehr geplant hatten. Wir haben ganz in Ruhe unsere Koffer gepackt und dabei Hennes Bender gehört. Den kann ich nur jedem ans Herz legen, er spricht zwar ziemlich hektisch, aber lustig ist es allemal. Da wir ja noch Zeit hatten bis wir zum Flughafen mussten, haben wir noch eine kleines Frühstück bei „Bon au Pain“ zu uns genommen. Olli wollte unbedingt was Gesundes essen und hat Müsli mit Joghurt gegessen. Ich hingegen habe ein Ciabatta Brot mit Ei, Bacon und Eiern gegessen. Schmeckte ganz gut, aber an French Toast kam es natürlich nicht heran.

Anschließend sind wir mit der Subway zur 86th St. gefahren und sind zum Guggenheim Museum weitermarschiert. Natürlich sind wir da nicht reingegangen, wir wollten uns nur mal das Teil von aussen angucken. Wir hatten natürlich Pech, denn es wird gerade renoviert und daher war es mit einem Gerüst und einer Plane eingedeckt.

Da es aber direkt neben dem Central Park liegt, sind wir noch kurz durch die Natur gelaufen. Am Metropolitan Museum of Art sind wir dann auch noch vorbei gegangen. Da fing es doch tatsächlich an zu regnen. Aber das war ja nicht so schlimm, denn die ganzen Tange zuvor hatten wir ja traumhaftes Wetter, bis auf den einen Abend, an dem wir zum Baseball wollten. Wir sind dann also schnurstraks zur nächsten Subwaystation gelaufen und sind zurück ins Hotel gefahren. Dort haben wir uns ein Taxi rufen lassen. Zu unserer Überaschung kam dann eine Limousine, die zwar $10 teurer war als ein Yellow Cab, aber so konnten wir uns wenigstens standesgemäß zu Flughafen fahren lassen. Die Karre war übrigens ein Lincoln, wie man ihn sonst aus dem TV kennt, in dem Drogenbosse oder ähnliche „Geschäftsleute“ fahren. Der Fahrer hatte, wie es sich gehört wenn man uns durch die Gegend fährt, natürlich einen Anzug mit Krawatte an. Nur weiße Handschuhe und eine Mütze fehlten. Er war übrigens spanischer Herkunft und irgendwie war er die ganze Fahrt am telefonieren, aber uns hat dies nicht gestört. Vielleicht hat er ein paar „Geschäfte“ abgewickelt. Er ist mit uns dann durch irgendwelche Nebenstrassen von Queens gefahren (den King haben wir leider nicht gesehen) und dadurch waren wir innerhalb einer halben Stunde am Flughafen.

Hier noch kurz die Koffer abgegeben (Ich hatte 18,2 KG und Olli 20,6KG), durch den Sicherheitscheck und ab in die Wartehalle. Hier haben wir uns noch einen kleinen Snack gegönnt. Die hatten da Dr. Pepper Cola mit Cherry Vanilla Geschmack. An dieser Stelle mal einen kleinen Hinweis an den Hersteller der Cola: “Man schmeckt keine Vanille heraus. Entweder ihr habt vergessen sie hinzuzufügen, oder ihr habt es einfach nicht drauf!“

Mit 50 Minuten Verspätung konnten wir dann auch losfliegen, denn laut Captain des Fliegers dauert es genauso lange zur Startbahn zu rollen, wie der Flug an sich. Wie man auf dem Foto sehen kann, stehen die Flugzeuge alle in einer Warteschlange.

Diesmal war die Filmauswahl an Bord größer, da jeder einen kleinen Monitor im Sitz vor sich hatte. Ich habe mir den Film „Keinohrhasen“ mit Til Schweiger angeguckt. Nein, nicht mit ihm zusammen, der hat da mit gespielt. Olli hat sich „Juno“ reingezogen, der ist mit Jennifer Garner, bekannt aus der Fernsheserie „Alias – Die Agentin“. Zu essen gab es diesmal Hühn(d)chen mit Mais und Reis. Olli hatte Nudeln. War beides lecker. Nach dem Essen habe ich noch ein kleines bisschen geschlafen, mir dann ein Folge von der srchsten Staffel von der Serie „24“ angeguckt, und anschließend noch den Film „Daddy ohne Plan“ reingezogen. Leider war das ganze ein wenig schlecht von mir getimed, denn 2 Minuten vor dem Ende des Films ging das Boardkino aus, da wir Landung angesetzt haben. Na toll!

In München angekommen sind wir direkt zum Gate gegangen, von dem aus wir nach Hamburg weitergeflogen sind. Dies hies also wieder durch den Security Check. Die wollten sogar durch meine Kamera durchgucken, nicht dass es eine umgebaute Waffe ist… Der Flug lief aber ganz ruhig ab. Ging ja auch nur eine Stunde.

Wieder in Hamburg gelandet (ca. 11:30Uhr) sind wir am Zollvorbei und gleich in ein Taxi und zu Olli gefahren. Dort haben wir uns nochmal aufs für 3 Stunden aufs Ohr gehauen. Danach sind wir noch ins Schweinske was essen gegangen. Ein leckeres Puti Menü, mmhhh. Um ca. 18:30Uhr habe ich dann die Heimreise in Richtung Bielefeld angetretetn. Leider war auf der A7 Stau, da es von drei auf eine Spur ging. Daher habe ich für die ersten 25 Kolimeter gut 1,25 Stunden gebraucht. Danach bin ich aber gut durchgekommen und war um 22:00Uhr wieder zu Hause. Zuerst war ich noch bei meinen Eltern, danach habe ich meinen Koffer ausgepackt und war so um 01:00Uhr im Bett.

New York – Tag 06

31. Mai 2008

Obwohl wir uns für heute vorgenommen hatten etwas früher loszugehen, sind wir doch erst wieder um kurz vor 10:00Uhr aus dem Hotel rausgekommen. Dafür hat Olli noch ein paar Postkarten geschrieben. Wer jetzt denkt er bekäme von mir auch eine Postkarte zugeschickt, der hat sich geschnitten. Ich hasse es nämlich Postkarten zu schreiben. Die kommen eh erst an, wenn man längst wieder zu Hause ist und der Platz reicht nicht wirklich aus, um etwas Sinnvolles zu schreiben. Und ob das Wetter gerade schön ist, interessiert sowieso niemanden. Und da ich ja diesen Blog hier schreibe sind die Informationen über unseren Urlaub eh viel ausführlicher. Aber trotzdem grüße ich an dieser Stelle alle, die diesen Blog verfolgen.

Nun aber zum Tagesablauf. Zuerst sind wir zu Macy´s und haben Ollis Karten zur Post gebracht. Ja, ihr habt richtig gelesen. Bei Macy´s (dem Harrods von New York) gibt es einen eigenen Postschalter im 9. Stockwerk. Gefrühstückt haben wir dann wie schon angekündigt im Cozy´s Diner. Diesmal hatte auch ich French Toast mit Bacon and Eggs. Ist schon ein tolles Geschmackserlebnis, wenn man einen recht süßen Toast mit Speck und Eiern isst. Um das fettige Zeug besser zu verdauen sind wir dann den Broadway runter gegangen. Der führte uns durch NoHo und SoHo an zahlreichen Geschäften vorbei. Wenn wir Frauen dabei gehabt hätten, wären wir da nicht unter 5 Stunden durch gekommen, denn die meisten Geschäfte waren Schuhläden. In einem waren wir auch drin, da Olli sich eventuell Chucks kaufen wollte, dies sich aber dann anders überlegt hatte, da sie ihm nicht gefallen haben. Obwohl die hier im Verhältnis recht günstig sind. Für umgerechnet €29,- kann man stolzer Besitzer eines solchen Paars Schuhe werden. In Deutschland kosten die ca. €59,-. Dann sind wir in einen Elektroladen gegangen, da ich noch eine Speicherkarte kaufen wollte und dies auch getan habe. Eben habe ich nochmal danach gegoogelt und festgestellt, dass ich nicht wirklich was dabei gespart habe. Der einzigen Wermutstropfen ist, dass die Dinger im Internet nicht lieferbar sind.

Mit der Bahn sind wir dann weiter gefahren und haben uns noch einen Donut bei Dunkin‘ Donuts gekauft. Man muss ja alles mal essen. Aber anders als die bei uns zu Hause sind die auch nicht. Verspeist haben wir die dann im Hotel. Olli hat sich noch einen Becher Grande Cappuccino bei dem „günstigen“ Starbucks gekauft. Um an dieser Stelle Hennes Bender zu zitieren: „ Es ist schon komisch, dass immer ein Geldautomat in der Nähe von Starbucks ist!“ Gegessen haben wir die Donuts dann im Hotel und haben dabei die Worlds Amazing Videos geguckt. Eine solche Sendung würde bei uns nie laufen, denn sie zeigt zu viel Gewalt. Aber den Amis ist dies wohl egal.

Nach der Pause haben wir den schlimmsten Teil des gesamten Urlaubs in Angriff genommen: Souvenirs kaufen! Dies ist fast so schlimm wie Postkarten schreiben. Aber was tut man nicht alles für die Lieben daheim. Anschließend haben wir dann auch noch für uns ein paar T-Shirts gekauft. Die waren aber auch nicht viel billiger, als die zu Hause. Mal sehen wie lange die halten. Um nicht die ganze Zeit mit Tüten beladen zu sein, haben wir die Einkäufe zurück ins Hotel gebracht. Danach sind wir nochmal in den Irish Pub (www.playwrightirishpubnyc.com) gegangen und um noch eine Kleinigkeit zu trinken. Die Bardame, die schon letztens da war, hat uns sogar wiedererkannt. Ein kleines Foto musste da natürlich auch her.

Um unserem Gaumen noch eine Freude zu machen, sind wir nochmal zu Quiznos reingeschneit und haben noch ein Sub gegessen. Ich glaube, dass ist so das Gesündeste, was wir hier gegessen haben, denn da war auch Salat drauf. Danach sind wir zu Fuß Richtung East Village gegangen. Wir sind an einer riesigen Schlange von Menschen (99% Frauen) vorbeigekommen. Da wir ja von Natur aus neugierig sind, haben wir natürlich gefragt, wofür die hier anstehen. Und was sollte es anderes sein als für den neuen Sex and the City Film, gähn. Die Hauptdarstellerin Sarah Jessica Parker hat nicht einmal ein iPhone! Ach ja, die erste Hochzeit zwischen Carrie und Mr. Big fällt aus, aber zum Schluss heiraten sie doch. Upps, jetzt habe ich das Ende verraten :o) By the way, der rote Pfeil auf dem Bild zeigt die 1% Prozent Männerquote in der Schlange.

Wieder in SoHo wollten wir in die Bahn steigen, um zu Toys´R´Us zum Times Square zu fahren. Dort wollte ich mir das Spiel „Time Crises“ für meine Playstation 3 kaufen, da es in Deutschland nicht zu kaufen ist. Wir waren deshalb schon in diversen Gameshops, aber überall war es ausverkauft. Meine Metro Card hat aber gestreikt. Und da man sie 15 Minuten nach Gebrauch nicht nutzen kann, sind wir zu Fuß zur nächsten Haltestelle gelaufen. Dies war gleichzeitig auch mein Glück, denn auf dem Weg haben wir in einem weiteren Gamestore Halt gemacht und siehe da, das letzte Spiel ist meins!

Nun sind wir wieder im Hotel und lassen den Tag vor dem TV ausklingen. Da läuft diesmal nichts über Panzer, sondern die UFC Fight Night (Vollkontaktkämpfe = Gewalt pur…Amerika halt).

New York – Tag 05

30. Mai 2008

Nun sind wir wieder im Hotel angekommen. Um in das drehende Restaurant „The View“ zu kommen, muss man mit einem Expressaufzug in den 48sten Stock fahren. Der beschleunigt echt gut. Die Fahrt dauert nicht einmal 15 Sekunden. Dort haben wir dann einen „günstigen“ Cocktail für je $16 getrunken.Mit Tax und Service kamen da mal insgesamt 40 schlanke Dollar zusammen. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Mit einem kleinen Hungergefühl im Bauch haben wir uns dann zu Fuß auf den Rückweg ins Hotel gemacht. Unterwegs waren wir noch in einem Comicladen und haben uns dort ein wenig umgeschaut. Anschließend haben wir bei Gray´s Papaya (http://en.wikipedia.org/wiki/Gray’s_Papaya) noch ein Hot Dog und ein Getränk zu uns genommen.

Nun gucken wir noch ein wenig Fox Reality TV und werden uns dann zu Bett begeben.

New York – Tag 05

30. Mai 2008

Heute sind wir erst spät aus dem Hotel rausgekommen, denn irgendwie waren wir zu faul um uns aufzuraffen. In einer Broschüre im Hotel stand ein Diner drin, welches wir dann prompt probiert haben. Wir waren aber irgendwie enttäuscht, denn die „freundliche“ Bedienung hat uns blöde „Krauts“ direkt darauf hingewiesen, dass der Service nicht im Preis inbegriffen ist. Als ob wir dies nicht selbst wüssten. Morgen gehen wir wohl wieder zu Cozy´s Diner. Der einzige Vorteil den das Diner von heute hatte war, dass er in der Nähe vom UN-Gebäude war und wir dann dort hingegangen sind. Nach ein paar obligatorischen Fotos sind wir die 1st Avenue raufgegangen, in die 53th St. abgebogen, am Citygroup Center (Fotos machen) vorbei und rein ins MoMa (Museum of Modern Art). Nicht dass man jetzt denken könnte, wir interessierten uns für Kunst, wir haben nur die Dauerausstellung von Villeroy & Boch besucht :o)

Von dort aus ging es an der Radio City Music Hall vorbei zum Rockefeller Center. Dort gibt es auch eine Aussichtsplattform, die haben wir uns aber geschenkt, da wir ja schon auf dem Empire State Building waren und einen Hubschrauberrundflug gemacht haben. Wir haben uns dort die Statue von Prometheus (http://de.wikipedia.org/wiki/Prometheus) angesehen. Im Winter ist direkt vor der Statue einen kleine Eisbahn aufgebaut und der berühmte riesengroße Weihnachtsbaum steht direkt dahinter.

 

 

Von dort aus ging es weiter zur St. Patrick´s Cathedral. Dann mit der Subway zum Times Square, wo wir uns über das drehende Restaurant „The View“ im Marriott Marquis Hotel informiert haben, denn da wollen wir heute Abend hin und ein paar Cocktails vernichten. Anschließend haben wir die ersten Souvenirshops gestürmt und uns einen Überblick verschafft. Morgen werden wir wohl welche kaufen. Nach diesem kilometerintensiven Vormittag sind wir erst einmal zurück ins Hotel um uns kurz auszuruhen. Diesmal kam die Doku „Tank Overhaul“. Wir werden noch richtige Panzerexperten!

Nach der diesmal wirklich kurzen Pause sind wir zu Wendy´s und haben uns einen Burger gegönnt. Ich kann nur sagen, dass das Baconator Menü echt lecker war. Um die Verdauung zu beschleunigen haben wir den Rest des Nachmittags damit verbracht durch den Central Park zu laufen. Es ist echt erstaunlich, wie entspannend doch so ein paar Bäume und Wiesen seien können, einmal raus aus dem Großstadtdschungel und dies mitten in der Großstadt.

 

 

Nun geht es gleich wieder los und wir werden den Tag im drehenden Restaurant ausklingen lassen.

New York – Tag 04

29. Mai 2008

Und hier kommt das Video zu dem Sieg der NY Mets. Das Spiel ging über 12 Innings. Es war dann wohl zum Schluß doch noch spannend.

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New York – Tag 04

29. Mai 2008

Nun sind wir wieder zurück vom Baseballspiel. Aber so richtig spannend fanden wir es nicht, da nicht gerade viel auf dem Feld passiert. Wenn aber ein guter Schlag gelingt, kommt doch schon Stimmung im Publikum auf. Zum anheizen der Fans spielen die hier sogar „Hey Baby“ von DJ Ötzi. So weit ist es schon gekommen.

Aber ein Erlebnis ist es allemal. Wir haben uns gewundert, dass die Zuschauer während des Spiels immer wieder aufstehen und durch die Gegend laufen. So etwas gäbe es bei uns wohl eher nicht. Für uns war es ohnehin ganz lustig, da wir beide nicht mit den Regeln vertraut waren. Daher haben wir anhand der Anzeigetafel und mit den Aktionen, die auf dem Spielfeld gelaufen, sind die Regeln abgeleitet. Eben habe ich sie dann mal unter http://de.wikipedia.org/wiki/Baseballregeln nachgelesen und siehe da, wir lagen goldrichtig. Aber als halbwegs intelligenter Mitteleuropäer ist dies auch nicht so schwer.

Bis zum Schluss sind wir aber nicht geblieben, da es uns relativ egal war, wer das Match gewinnt. Daher sind wir zur Hälfte des 6ten Innings wieder gefahren. Dann war es wenigstens in der Bahn nicht so voll. Das Stadion der NY Mets liegt übrigens im Norden von Queens. Mit der Bahn fährt man ca. 30 Min. Hier nochmal der Spielstand zu dem Zeitpunkt, als wir das Stadion verlassen haben:

Wieder in Manhattan haben wir uns noch ein Stückchen Pizza gegönnt, auf einen Hot Dog im Station haben wir nämlich verzichtet, denn die Preise waren da doch zu sehr überzogen. Es ist aber schon lustig, dass da wirklich Verkäufer durch die Reihen laufen und Hot Dogs, Popcorn, Pistazien und Getränke verkaufen. Wie im Fernsehen :o)

Als kleine Einschlafhilfe gucken wir jetzt noch den Military Channel, auf dem zur Abwechslung mal kein Bericht über Panzer läuft, jetzt wird nämlich über den Vietnamkrieg berichtet…den die Amis, so weit ich weiß, nicht wirklich gewonnen haben.

New York – Tag 04

28. Mai 2008

Der heutige Tag fing wieder mit einem gemütlichem Frühstück an. Gleich neben unserem Hotel haben wir uns diesmal Pancakes mit Früchten reingepfiffen. Wenn ich dieses süße Zeug immer essen müßte – ich will gar nicht dran denken. Aber man muß ja alles mal mitgemacht haben.

Danach sind wir zum GAP Store gegangen, da Olli noch ein paar Klamotten mitbringen soll. Wir haben dort den Bruder von Bruce Darnell (das ist die Schwuppe von Germanys Next Topmodell) getroffen, der arbeitet dort als Verkäufer. Im 1. OG war noch eine Schwuppe. Wahrscheinlich ist dies dort ein Einstellungskriterium. Wenigstens konnte Olli dort seine Einkaufsliste abarbeiten.

Anschließend haben wir die Einkäufe zurück ins Hotel gebracht und „The Top Ten of World Famous Tanks“ geguckt. Gewonnen hat der T-34. Dabei handelt es sich um einen russischen Panzer, der im 2. Weltkrieg eingesetzt wurde. Was uns gewundert hat ist, dass kein amerikanischer Panzr gewonnen hat und dies bei einer amerikanischen Sendung… Ausserdem waren 3 deutsche Panzer aus dem ersten und zweiten Weltkrieg mit dabei.

Ausgeruht sind wir dann los zu unserem Hubschrauberrundflug. Zuerst mussten wir durch eine Sicherheitskontrolle. Wenn wir irgendwelche Waffen bei uns gehabt hätten, könnten wir ja den Piloten zwingen in ein Gebäude zu fliegen. Der Rundflug hat sich jedenfalls gelohnt. 15 Minuten für $131. Ich hatte sogar das Glück und konnte vorne neben dem Piloten sitzen. Von dort aus konnte man die besten Fotos machen. So einen Rundflug sollte jeder New York Besucher mal gemacht haben. Da bekommt man einen noch besseren Eindruck von der Stadt, als bei der Bootsrundfahrt.

Danach sind wir weiter zur Brooklyn Bridge. Einmal muss man dort ja auch rübergehen und bisher nehmen die auch noch kein Geld dafür :o) Und da die ja von einem Deutschen geplant wurde haben wir uns auch eine wenig wie zu Hause gefühlt.

Hungrig sind wir dann zu Quiznos weitergezogen wo ich ein 12“ Honey Mustard Chicken Sub gegessen habe mit einer lecheren Dr. Pepper Cola dabei mmhhh. Das war lecker.

Gleich starten wir den zweiten Anlauf zum Baseballspiel.

 

 

 

 

 

New York – Tag 03

28. Mai 2008

Den heutigen Tag haben wir mit einem echten amerikanischen Frühstück begonnen. Wir waren im Cozy Diner an der 8th St. Ecke Broadway. Dort haben wir French Toast gegessen. Olli mit Spiegeleiern und Speck (Bacon and Eggs) und ich mit Erdbeeren (Strawberry). Zum Frühstück muss man halt was richtig Süßes essen. Standesgemäß habe ich mir noch Ahornsirup drüber gegossen, wenn schon Kalorien, dann richtig! Ach ja, French Toast heißt bei uns „Arme Ritter“.

Anschließend sind wir zu so einem Elektroladen namens B&H gefahren. Das ist ein „koscherer Mediamarkt“, denn dort haben nur Juden gearbeitet. Dort habe ich einen iPod Touch 32GB gekauft. Der ist aber nicht für mich, nicht dass jetzt gedacht wird, ich gäbe mein Geld für unsinnige Dinge aus. Dann haben wir noch kurz im Madison Square Garden reingeschaut, aber leider finden dort im Moment keine Sportveranstaltungen statt. Um uns kurz auszuruhen und den Einkauf in Sicherheit zu bringen, sind wir kurz ins Hotel zurück und haben uns eine Doku über Panzer im TV angeschaut. Dabei hat es mich dann übermannt und ich bin kurz eingenickert.

Putzmunter sind wir dann zum Wall St. Heliport im Süden Manhattans aufgebrochen und haben einen Hubschrauberrundflug für morgen Mittag reserviert. Dann ging es weiter nach Chinatown, wo ich ein paar gebratenen Nudeln mit Hühnchen gegessen habe. Aber irgendwie waren die nicht so, wie man sie aus dem Fernsehen kennt. Der Hunger treibt es aber rein. An dieser Stelle möchte ich auf den Asia Nudel Snack von Maggi verweisen, den man besser essen kann! Da Olli lieber ein Sandwich essen wollte sind wir weiter zu Quiznos (das ist wie Subway bei uns zu Hause) gefahren. Essenstechnisch war das wohl die bessere Wahl. Aber Versuch macht klug.

Da ja im Madison Square Garden nichts zu holen ist, haben wir uns dafür entschieden, uns ein Baseballspiel anzugucken. Leider spielen die NY Yankees diese Woche nicht zu Hause. Aber es gibt in NY ja noch mehr Vereine und somit wollten wir zu den NY Mets. Wir wollten nicht nur, wir sind sogar hingefahren. Doch wie es kommen musste war es heute Abend am regnen und wir haben unsere Pläne geändert. Ist aber nicht so schlimm, denn morgen spielen die nochmal, und zwar gegen denselben Gegner. Das kann man sich als normaler Mitteleuropäer gar nicht vorstellen, dass ein Spiel über mehrere Tage geht. Aber vielleicht kann uns das ja mal einer erklären, warum dies beim Baseball so ist. Also versuchen wir morgen unser Glück nochmal. Wenn es wieder nichts werden sollte, so spielen die, ob man es glaubt oder nicht am Donnerstag nochmal gegeneinander! Die Amis halt. An statt zum Baseball zu gehen waren wir dann in einem Irish Pub, die hatten aber nicht einmal Guinness! Dafür kam die Bardame aus Brasilien. Die war aber ganz nett. Neben uns hat sich ein Ami zusammen mit seiner Freundin gesetzt und offen wie die so sind, haben wir uns nett unterhalten. Naja, ich habe mehr zugehört und Olli hat geredet, denn der stammelt nicht so rum. Die Eltern von „Bob“ (den Namen hat er nicht genannt) kommen aus Belgien und er ist Pilot bei der DHL. Er sah allerdings eher aus wie ein professioneller Skateboarder…who knows!

Jetzt sind wir wieder im Hotel, ich habe den iPod mit Musik betankt und Olli surft damit gerade im Internet. So langsam hört auch er Stimmen, denn das Ding ist wirklich ein „Musthave“. Kauf mich! So günstig bekommst du mich nie wieder (es lebe der Dollar-Kurs).

Ach ja, die ganzen Fotos kommen noch separat ins Internet. Von hier dauert das Hochladen so lange.

 

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