Monatsarchiv für Juni 2007

F III 13/2007

24. Juni 2007

Nachdem ich länger nichts mehr geschrieben habe, kommt nun mein nächster Beitrag. Er geht über den F III Lehrgang am Institut der Feuerwehr NRW in Münster vom 11. – 22. Juni 2007.

In den Tagen bevor der Lehrgang los ging, hatte ich schon ein bisschen Muffensausen. Ich wusste schließlich nicht, was genau auf mich zukommt. Klar haben einige gesagt: “Du schaffst das schon”. Aber man weiß ja nie. Einerseits habe ich gehört, dass man voll viel lernen muss, andererseits hieß es, man soll sich nicht verrückt machen, da sind schon ganz andere durchgekommen, usw. Ich habe mir im Vorfeld die Unterlagen vom IdF runter geladen und sie schon einmal durchgelesen, dass hat mir einen Überblick verschafft, was so auf mich zukommt.

Als ich dann am Montag im IdF aufgeschlagen bin, habe ich gleich auf dem Parkplatz Gerold und Sebastian getroffen. Die sahen genauso hilflos aus wie ich, so nach dem Motto: “Ich weiß zwar nicht wo ich hin muss, aber ich finde es schon…”. Nach den üblichen Fragen: “Auch zum F III?” habe wir uns also gemeinsam auf den Weg gemacht, die Anmeldung zu suchen. War auch nicht schwer. An der Anmeldung haben wir dann die Zimmerschlüssel ausgehändigt bekommen und wir konnten unsere Klamotten aufs Zimmer bringen.

Um 09:45Uhr hat sich der gesamte Lehrgang getroffen und wir sind zum Aussengelände gefahren. Dort fanden die theoretische, wie auch die praktische Ausbildung statt. Früher war der Theorieunterricht auf dem Geländer des IdF, aber in der neuen Halle sind auch neue Schulungsräume und somit findet nun der Unterricht dort statt. In den ersten 3 Tagen hatten wir nur Theorie. An dieser Stelle muss ich mal ein Lob an unsere Ausbilder Frau Jäckle, Herrn Tappert und Herrn Rößler loswerden, die den gesamten Unterricht wie auch die praktische Ausbildung sehr gut und anschaulich durchgeführt haben. Es war nie langweilig! Für den Nachmittag gab es immer noch EVAs und LOLAs (Eigenverantwortliche Arbeit bzw. Lernen ohne lästige Ausbilder)

Am Donnerstagnachmittag sind wir das erste Mal zur praktischen Übung rausgefahren, um die Fahrzeuge kennen zu lernen. Freitag ging es dann richtig los. Wir waren 24 Feuerwehrleute und uns standen 2 Fahrzeuge zu Verfügung. Wir wurden also in 2 Gruppen á 12 Feuerwehrleuten aufgeteilt. Da ja immer 9 Feuerwehrleute auf einem Fahrzeug sind, haben die anderen 3 die Leitstelle bzw. Statistenrollen übernommen.

Es mussten verschiedene Lagen abgearbeitet werden; vom normalen Brandeinsatz über einen Verkehrsunfall bis hin zur GAMS-Lage. Und irgendwie war immer eine Menschenrettung dabei. Abends haben wir uns alle in der Heldenhalle getroffen und die Einsätze bei einem kühlen Getränk besprochen. Wer jetzt denkt, wir waren nur am saufen, der irrt. ich habe zum Beispiel eine “Dortmunder-Apfelschorle” bevorzugt :o) Spezial Thanks to Frank… Die Heldenhalle ist die Kneipe im IdF mit lecker Getränken, Essen und Bedienungen.

Am Montagabend haben wir uns die Kegelbahn im IdF reserviert und es hat total Spaß gemacht. Das lag allerdings nicht nur daran, dass meine Gruppe beim kegeln gewonnen hat, sondern weil der ganze Haufen super miteinander klar gekommen ist.

Dienstag und Mittwoch war morgens noch Theorie und danach Praxis. Leider konnte aufgrund der Zeit jeder nur zweimal den Gruppenführer mimen. Aber bei den Durchgängen der anderen Gruppenführer war ein Lerneffekt vorhanden. So konnten wir am Donnerstag zu Prüfung antreten.

Morgens war erst die Theorieprüfung. Wir haben uns vorher alle verrückt gemacht, aber wer im Unterricht aufgepasst und mitgearbeitet hat und wer seine EVAs und LOLAs erarbeitet hatte, sollte eigentlich kein Problem mit der Prüfung gehabt haben. Vor der praktischen Prüfung war jeder von uns sehr aufgeregt, da ja keiner wusste, welche Lager er bekommen würde. Ich war noch vor dem Mittag dran, aber essen konnte ich trotzdem nichts. Ich war bei fast allen Durchgängen als HLM (Hochleistungsmelder) eingeteilt.

Am Ende hatten es dann alle geschafft und wir haben 24:0 abgeschlossen. Wir konnten den Tag also richtig feiern. Es wurden ein paar Kästen Bier geleert, ich weiß immer noch nicht, wer die alle bezahlt hat, aber da ich ja kein Bier mag habe ich mich wieder der “Dortmunder-Apfelschorle” zugewandt.

Am Freitag haben wir uns noch ein Sprungpolster angeguckt und die Fahrzeuge gewaschen. Dann haben wir die Zeugnisse bekommen und wir konnten wieder nach Hause fahren.

Alles in Allem war es ein toller Lehrgang, in dem viel Wissen vermittelt wurde. Vielleicht sehen wir uns ja auf dem F IV wieder.

Wie es heute so üblich ist, haben wir natürlich eine kleine Homepage erstellt, auf der sich jeder von uns die geschossenen Fotos runter laden kann.

EM 2008 – Deutschlang vs. San Marino

3. Juni 2007

Das war wohl nichts! Das Ergebnis geht zwar in Ordnung, jedoch der Weg dahin war meiner Meinung nach desolat.

Man hatte das Gefühl, dass unsere „Stars“ schon im Urlaub waren. Der Angriff kam immer nur über die Mitte, das fühlte man sich wie in der E-Jugend. Man konnte ja eindeutig sehen, dass es nur richtig gefährlich wurde, wenn der Ball über die Flügel kam. Die erste Halbzeit konnte man also komplett abhaken. In der Pause hat Jogi Löw dann wohl ein Machtwort gesprochen, denn in Halbzeit zwei lief es dann wesentlich besser.

Das es nicht einfach ist, gegen eine Mannschaft zu spielen, die sich nur hinten rein stellt, weiß ich ja auch. Hoffen wir nur, dass sich unsere Elf am kommenden Mittwoch (6. Juni 2007) zusammen reißt und und einen schönen Sieg über die Slowakei schenkt!

Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt

1. Juni 2007

Ich komme gerade aus dem Kino und so lange meine Eindrücke noch frisch sind, werde ich sie hier nieder schreiben.

Das Wichtigste zu erst: Mir hat der Film sehr gut gefallen!

Man muss jedoch sehr aufpassen, damit man alle Zusammenhänge mitbekommt. Es ist sehr undurchsichtig, wer gerade wen betrügt bzw. benutzt um sein Ziel zu erreichen. Man tut sich also keinen Gefallen damit, während des Films raus zu gehen um z.B. „Getränke weg zu bringen“. Da der Film sehr lange geht (169 Minuten), haben sich die Kinobetreiber dazu entschlossen, eine kleine Pause im Film einzufügen. Das ist aber OK. Da kann man sich mit neuen Getränken versorgen – wenn da mal keine Absicht hinter steckt :o)

Johnny Depp spielt seine Rolle als Captain Jack Sparrow wieder absolut herausragend. Mir persönlich gefällt dieser Charakter sehr gut.

Den ersten Teil von Fluch der Karibik topt dieser dritte Teil zwar nicht, wem aber spektakuläre Action-Szenen gefallen und wer wissen will, wie die Saga um Jack Sparrow und Co.weiter geht, muss diese Fortsetzung unbedingt sehen!

Von mir bekommt der Film die Bewertung: sehenswert

Als kleines Goodie sei noch gesagt, dass nach dem Abspann noch eine Filmszene gezeigt wird. Das kennen wir ja schon von X-Men III! Ein vierter Teil ist also nicht ausgeschlossen.